Latte Macciato aus einer Tasse in Herzform.
18.Tag (Fr)
Direkt nach dem Aufstehen packten wir wieder die Koffer und gingen zu einem schlechten Frühstück über den langen Humpelweg zum Restaurant, wo das Essen noch nicht fertig war. Dafür gaben wir dem eigentlich recht gutem Hotel Abzüge in der B Note.
Anschliessend führen wir wieder in Richtung Norden, wobei ich die nächsten drei Stunden auf der Rückbank mit schlafen verbrachte.
Eine Pause zum Kaffeetrinken machten wir gegen 11 Uhr. Es war ein Lokal, an dem wir bereits auf dem Weg nach Süden gehalten hatten. Wir konnten uns an die tollen Tassen und den sehr leckeren Cappuccino erinnern. Dieses mal bestellten wir Latte Macciato, der ebenso hervorragend schmeckte. Und die Tassen in Herzform waren wie beim letzten mal eine Augenweide.
Gegen 14 Uhr waren wir dann am Langano See, wo wir nun 2 Stunden Aufenthalt hatten. Schwimmen war in dem See gefahrlos möglich, da es hier im See reine gefährlichen Tiere gab. Wir nutzten die Zeit aber um eine leckere Pizza draußen zu essen, denn das Restaurant "Air Force Officer´s Club" gehörte zu einem sehr guten Ressort.
Im East Langano Nationalpark.
Am Nachmittag fuhren wir dann durch den East Langano Nationalpark, wobei es kein Problem war, auch mal aus dem Bus auszusteigen und zu Fuß durch den Busch zu gehen um auf Tiere zu stoßen. Das wäre in anderen Ländern Afrikas absolut verboten gewesen, aber das sah man hier lockerer. Auf unseren Wanderungen trafen wir auf frei lebende Strauße, Wildschweine und Antilopen. So lange man sich ruhig verhielt, konnte man auch recht nahe an die Tiere heran kommen. Sonderlich scheu verhielten sie sich nicht, hielten aber immer einen entsprechenden Sicherheitsabstand ein.
Nach dem Ausflug in die Natur ging es weiter und wir erreichen um 19 Uhr das
Hotel Bethlehem. Wo wir ein kleines Haus, aber fast neues direkt neben der Bar erhielten.
Nach dem guten und auch durchaus preiswertem Abendessen tranken wir an der Bar noch ein paar Bier im freien und ich auch einen Red Label. Danach ging es ins Bett, nach dem wir unser Gepäck schon mal für den Heimflug zwischen Rucksack und Koffer umgepackt hatten.
Da ein Wachmann direkt auf der Terrasse vor unserer Hütte schlief, brauchten wir ja auch keine Angst vor Gefahren gaben.
Vogelbeobachtung am angrenzenden Abijata- und Shala-See.
19.Tag (Sa)
Morgens gab es einen engen Zeitplan: 8 Uhr Frühstück, 9 Uhr Aufbruch zur Vogelbeobachtung. Abfahrt war dann um 10 Uhr.
Das Frühstück war ein einziges Chaos. Wir beschlossen wegen des schönen Wetters draußen zu essen. Die Bestellungen wurden aufgenommen, aber die Kellner und die Küche waren alle überfordert.
Einen Kaffee gab es erst nach 30 Minuten Wartezeit, und die Info, dass das "Complete Breakfast" aus war. Also mussten wir alles nochmal einzeln bestellen (was dann tatsächlich auch irgendwann alles kam).
Irgendwie schafften wir es dann doch, um 9 Uhr fertig zu sein. Bei der Vogelbeobachtung war ich nicht dabei, aber Susanne. Der Weg war nicht sehr weit und sie sah dabei Ibisse, Eisvögel, Pelikane und Marabus.
Dann ging es sofort in den Bus und wir fuhren in Richtung Addis Abeba weiter nach Norden. Gegen 15 Uhr Nachmittags waren wir an einem Kratersee Mittagessen und tranken danach einen Latte Macciato.
Es gab Nudeln Carbonara und Reis mit Gemüse, da die Burger aus waren. Dazu Bier und Pepsi.